spam free email


konzept für eine spam-freie E-Mail-Kommunikation

 
Nervt es Sie auch, dass wenn Sie Ihre E-Mails überprüfen, Sie hunderte oder gar tausende Spams in Ihrem Postfach finden, die Dinge offerieren, die Sie weder wollen noch benötigen?

Spam ist das wohl am meisten störende im Internet.

Wir mussten unsere Spamfilter verstärken, was auf der anderen Seite das Problem schaffte, dass auch E-Mails gefiltert werden, die eigentlich keine Spams sind. Somit verbringen wie nicht wenig Zeit damit, die gefilterten Spams durchzusehen, um Non-Spam-E-Mails manuell zu erkennen und ins Postfach weiterzuleiten. Zeit ist Geld! Und diese Tätigkeiten nerven total.
 
 
Nachfolgende Zeilen sollen demonstrieren, wie eine so nahezu spamfreie E-Mail-Zukuft aussehen könnte:

Die Idee ist, dass E-Mails nicht einfach an das Internet übergeben werden, in der Hoffnung, dass eine solche E-Mail den Empfänger schon irgendwie erreichen wird. Die Idee ist, dass die E-Mail-Server direkt mit einander kommunizieren, um E-Mails auf ihre Gültigkeit zu überprüfen.

Schritt 1: Senden einer E-Mail
Wenn eine E-Mail über einen E-Mail-Server verschickt wird, fügt der E-Mail-Server im Header der Mail einen Hash-Code ein, der aus der Absender-E-Mail-Adresse, der Empfänger-E-Mail-Adresse und der aktuellen Zeit (Timestamp) generiert wird. Dieser Hash-Code wird somit ein absolut einzigartiger Code sein, den es auf alle Fälle zu dieser Zeit nicht noch einmal geben wird.
Im gleichen Moment wird der Hash-Code verwendet, um eine Datei mit dem Hash-Code als Namen auf dem Server abzulegen, die für eine Weile dort verbleibt.

Schritt 2: Erhalten einer E-Mail
Wenn der Empfänger-E-Mail-Server eine E-Mail erhält, durchsucht er den Header der E-Mail nach dem Hash-Code und sendet eine Anfrage an den E-Mail-Server des Absender in der Art "Hast du eine E-Mail mit dem Hash-Code .... verschickt?". Der E-Mail-Server des Absenders überprüft daraufhin die Hash-Code-Dateien und antwortet mit "Ja" oder "Nein".

Lautet die Antwort "Ja", wird die E-Mail in den Posteingang des jeweiligen Postfaches weitergeleitet und alles ist in Ordnung.

Lautet die Antwort "Nein", wird die E-Mail unmittelbar gelöscht und alles ist ebenfalls in Ordnung.

Nach dieser Rückfrage kann der Absender-Server die Hash-Code-Datei löschen. Da eine solche Rückfrage sicherlich immer innerhalb von 24 Stunden passiert, können solche Hash-Code-Dateien immer nach 24 Stunden von System gelöscht werden.

Somit wird der Empfänger nie mehr E-Mails erhalten, die über Scripte von ggf. gehackten Servern verschickt wurden, da diese entweder gar keinen Hash-Code enthalten oder einen Hash-Code enthalten, der vom "eigentlichen" Absender-Server, zu dem die E-Mail-Adresse des "Absenders" gehört (bzw. gehören müsste), nicht verifiziert werden kann.

Nur E-Mails die von einem realen E-Mail-Konto eines realen E-Mail-Servers verschickt werden, erreichen den Empfänger. 

Alle anderen Mails werden aufgrund des nichtvorhandenen oder ungültigen Hash-Codes automatisch gelöscht. Ohne jegliches Zutun einer Person.
 

Mögliche Probleme:
Dies funktioniert natürlich nur, wenn alle E-Mail-Server weltweit mit dieser Funktionalität ausgestattet sind. Um die Zeit zu überbrücken, könnten E-Mails ohne Hash-Code als mögliche Spams, zumindest aber als "nicht verifiziert" eingestuft werden.

Die Zukunft der Spam-Versender:
Für die wird's natürlich schwerer. Um anonym zu bleiben, müssten die Spamer entweder existierende E-Mail-Konten hacken oder E-Mail-Konten auf Servern anlegen. Doch auch hier könnte Software die Mails schon beim verschicken überprüfen. Werden zu viele E-Mails mit gleichen Inhalten verschickt, könnte der Server schon darauf reagieren und das weitere Versenden unterbinden. Ggf. könnte die IP-Adresse geloggt werden, um auf ein mögliches Hacking hinzuweisen und dem nachgehen zu können.
Spamversender würden auf alle Fälle leichter identifizierbar sein, um diese den Strafverfolgungsbehörden zuführen zu können.

Das Versenden von Newslettern:
Firmen, die Newsletter zu einer sehr großen Anzahl an Kunden verschicken wollen, könnten/sollten sich bei entsprechenden Institutionen oder speziellen Newsletter-Firmen registrieren, um eine Art Zertifikat zu erhalten, was die Echtheit der Newsletter-Mails bestätigt. Oder Newsletter sollten nur noch von speziellen Newsletter-Firmen bzw. über deren Server verschickt werden.
In jedem Fall darf ein solcher Service nicht viel kosten, um auch kleinen Firmen die Nutzung von Newslettern als Informations- und Werbemöglichkeit zu geben.

E-Mails von Kontaktformularen etc.:
Entweder werden die Inhalte von Kontaktformularen über ein bestehendes E-Mail-Konto geschickt, damit auf diesem Wege der Hash-Code integriert werden kann, oder das Script, was den Inhalt des Formulars verschickt, integriert einer immer gleichen Hash-Code, der dem Empfänger-Server bekannt ist und woraufhin dieser eine solche E-Mail als Non-Spam auch ohne weitere Prüfung an das Postfach weiterleitet.
Natürlich sollte jeder Server seine eigene Liste eigener Hash-Codes haben, die von Spamversendern nicht erraten werden können.
Spamversender müssten Milliarden von E-Mails mit Milliarden unterschiedlicher Hash-Codes generieren, damit es einige wenige davon in das Postfach schaffen können. In jedem Fall wäre das dann aber auch nur das Postfach eines Administrators.

Schlußendlich:
... werden die Spamversender genötigt sein, sich ein anderes Betätigungsfeld zu suchen, weil die Spams nicht mehr bei den Nutzern ankommen. Der Aufwand und die Gefahr entdeckt zu werden, wird ungleich höher. Das Geschäftskonzept von Spamern trägt sich also nicht mehr.
 
 
Und jetzt?
 

Bitte tragt diese Idee weiter!

Alle IT-Firmen weltweit sollten sich zu einer Allianz zusammenschließen, um eine solche Funktionalität den E-Mail-Servern auf der Welt hinzuzufügen.

Wir denken, dass das keine so schwierige Aufgabe ist - schon gar nicht für die IT-Riesen. Doch wenn ein solches System weltweit auf den Servern eingerichtet wurde, wird es uns allen eine Menge Zeit, Geld und Nerven sparen.

Bitte schließt euch für eine Spam-Freie-E-Mail-Zukunft zusammen!
 

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